Über mich


Monika Kempe

Für mich bedeutet Malen das Eintauchen in Farbräume. Es bedeuet auch ein Abkoppeln von den täglichen Pflichten .
Inspirieren lasse ich  mich von meiner Umwelt, vor allem von der Natur in Form von Landschaft und Wasser, von den dort entstehenden Stimmungen, Farbigkeiten und Spiegelungen und von der Architektur mit ihrer Geometrie, den Linien und den Verwitterungsprozessen . Sie faszinieren mich sehr.

Das einmal Gesehende schlummert  tief in meinem Inneren oder wird durch selbst erstellte Fotos wieder wachgerufen. 
Beim Malen habe ich dann das Gefühl, dass diese verarbeiteten Eindrücke wie in einem Mixer gemischt werden  und im Idealfall zusammen mit dem für mich angestrebten Ergebnis im Bild nach und nach und nach  zum Vorschein kommen.

Themen bearbeite  ich sowohl als Einzelbild als auch in Serien. Diese Vogehensweise erlaubt einen tieferen Blick in das jeweilige Projekt.  
Es entstehen  Bilder, die in der Regel viele Arbeitsprozesse durchlaufen, die wieder verändert werden, die durch Schichten immer interessanter werden und die dann irgendwann von mir als fertig betrachtet werden.
Manche meiner Bilder entstehen aber auch total spontan und sind innerhalb kurzer Zeit gemalt. Dies wiederum sehe ich als ein Resultat eines langen inneren Malvorganges an.

Manchmal werde ich gefragt: "Was hast Du Dir dabei gedacht?" Dann muss ich gestehen, dass ich male und dabei wahrscheinlich nur vor oder nach dem Malprozess bewusst denke.

Paul Cézanne sagte: "Wenn ich beim Malen denke, ist alles verloren." Das geht auch mir so.


Zum Malen benötige ich viel innere und äußere Ruhe und eine schöne Umgebung, die ich innerhalb kürzester Zeit in ein Chaos verwandle.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Ansehen der Bilder.

Ihre 
Monika Kempe